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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Januar 2017, 21:11 
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Registriert: Dienstag 6. Dezember 2016, 18:53
Beiträge: 27
Hallo,

nach einiger Zeit des Experimentierens komme ich bzgl. debian on NSA542 zu folgenden Erkenntnissen :
1.) Die SD_Karte aus debian-from-sd-card ist leider mittels fdisk und sog. msdos Partitions-Schema erstellt, und die
unterstützt leider keine PARTUUID's, die wir nachher brauchen ...
=> Am linux PC (ggf.auch dem NAS, wenn ohne SD-KARTE gebootet wurde ??) mittels gdisk /dev/SD_KARTE die sd-card durch
a.) use mbr
b.) delete 2 (d 2)
c.) new 2 (n 2) mit default anfang und default ende (= 2 x enter)
d.) partitions typ 8300 (= default)
e.) mittels w (write) und Y Die neue Partitionstabelle erzeugen ...
Dann partprobe ausführen, und fsck.ext4 -f /dev/SD_CARD-Partition2 und nach Bestätigung noch mittels reisze2fs /dev/SD_CARD-Partition2
die Größe des Filesystem anpassen (das gpt - Partitionsformat schluckt hinten am SD-Kartenende ein paar Sektoren).
2.) Bevor hier das script bash build-linux.sh ausgeführt wird, ist zu prüfen, ob untern /lib/firmware die notwendigen *.elf
Dateien verfügbar sind. Bei mir mittels SD-Karte (debian-from-sd-card) gebooted lagen die Dateien unter /oldroot/lib/firmware
3.) Wenn der Kernel gebaut wurde, und man will den Kernel im SPI-FLASH und das debian rootfs auf der SD-Karte
haben, so ist nach dem install-linux.sh script sicher zu stellen, das der kernel via bootloader auch die richtige rootfs Partition
ermitteln kann ... Bei mir ist die SD-Karte bei 4xHHD bestückten NSA542 meistens /dev/sdc2, manchmal aber auch /dev/sdb2
weil scheinbar alle Platten gleichzeitig detektiert werden, und so scheinbar kleinere Unterschiede im timing schon die
abweichende Ermittlung der Festplattenreihenfolge bewirken => boot from SD-CARD schläg fehl, weil dort /dev/sda2 eingetragen wird ...
Nach einigen Experimenten mit kernel cmd Zeile, speziell root=LABEL=XXXX, root=UUID=xxx und Analyse kam heraus, das der "alte" Kernel
wohl nur root=PARTUUID=xxxx sauber unterstützt ...
4.) Nun mittels blkid /dev/SD_Karte-Partition2 die PARTUUID ermitteln und in den Dateien
2x in /boot/barebox/bin/boot und 1x in /boot/barebox/bin/b0 die Stellen mit root=/dev/sda2 durch root=PARTUUID=xxxx mit der ermittelten PARTUUID
(ohne Anführungszeichen !! ersetzen, und durch nochmaliges ausführen des scriptes bash flash-bb-env-and-kernel2.sh im Verzeichnis des
Kernel builds die geänderte Konfiguration im SPI-Flash speichern ..

=> Bei wird nun sicher die SD-KARTE und das rootfs erkannt, und der Kernel 4.2.84xxx bootet entsprechend korrekt ... :D :D :D

Ich denke es wäre zur Vermeidung von Fehlern im obigen tun sicher hilfreich, wenn die SD-KARTE aus dem Projekt debian-from-sd-card schon eine
gpt - Partition erzeugt, und ggf. auch eine feste PARTUUID in die 2te Partition setzt, um dann diese bei der Erstellung der bootlogik hier schon
initial richtig im ersten install-linux Lauf setzen kann.
Danke an alle, die mir mit Rat & Tat geholfen haben ...
Have fun !!


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Dienstag 24. Januar 2017, 10:48 
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Hilfesuchender

Registriert: Freitag 16. Dezember 2016, 14:44
Beiträge: 9
ein Wort der Warnung und Hilfe für alle Flasher... hat mich gestern abend drei Stunden gekostet...
der problemlos mit den Skripten von scp gebaute Kernel 3.2.84 für eine 542 hat bei mir nicht funktioniert. Box bootete noch, war auch mit ihrer IP pingbar aber kein Login möglich auch kein Webinterface. Also ran an die serielle Konsole, einen entsprechenden USB Adapter habe ich und auch in der Vergangenheit bei diversen Gerätschaften im Einsatz gehabt. Es wäre wirklich nett von den Herstellern wenn die serielle Buchse nach aussen geführt wäre und einer Norm entsprechen würde. Beim Zyxel 542 ist die Pfostenleiste J1 leider unerreichbar auf der Platine verbaut. Um sie zu erreichen ist eine totale Demontage des Geräts notwendig.

Vorgehensweise zur Demontage und Umschaltung:
1) Lösen der rückseitigen Abdeckung (4 Schrauben) mit montiertem Lüfter
2) Abziehen des Lüftersteckers
3) Ablösen des Typenschild vom Boden oder Freilegen der vier Schrauben in den Ecken
4) Lösen der vier Schrauben
5) vorsichtig das Plastikgehäuse an den Fugen aufklipsen
6) den Metallkäfig von der Seitenplatte abschrauben (4 Schrauben)
7) Platine vom Metallkäfig abschrauben (5 Schrauben) und vorsichtig nach oben abheben. Einige Chips haben Verbindung zu Metallzungen am Käfig mit Gummipuffern und die Verbindungsplatine zu den Festplatten ist eingesteckt.
8) die Buchsenleiste J1 sitzt am Rand in der Nähe des Piezopiepsers.
Belegung und Photo bei http://zyxel.nas-central.org/wiki/Serial_port_%28NAS540%29
9) Anschluss des Kabels und Strom/Netz, Terminalprogramm
10) Booten und Eingabetaste nach Aufforderung drücken um in die Konsole zu gelangen
11) Umschalten auf ersten Kernel. Achtung
Code:
b1
bewirkt nur einmaliges Booten des ersten Kernels. Dauerhaftes Umschalten geht dann mit
Code:
sudo /firmware/sbin/info_setenv next_bootfrom 1
. Das blieb in der ANleitung von scp etwas unklar.
12) Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge

der B1 Kernel/System war bei mir noch eine 5.11 Version im Auslieferungszustand, ich hatte im Dezember auf 5.2 aufgerüstet, das ändert wohl nur B2.
Wenn ich mal wieder Zeit habe, lege ich eine permanente Verbindung zum J1 nach aussen um mir weitere Arbeit bei Flashexperimenten zu ersparen... Vielleicht hat hier im Forum ja jemand Erfolg mit einem 542 Kernel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Freitag 27. Januar 2017, 04:17 
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Registriert: Dienstag 6. Dezember 2016, 18:53
Beiträge: 27
Zitat:
Wenn ich mal wieder Zeit habe, lege ich eine permanente Verbindung zum J1 nach aussen um mir weitere Arbeit bei Flashexperimenten zu ersparen... Vielleicht hat hier im Forum ja jemand Erfolg mit einem 542 Kernel.

Also ich habe einen USB<-> Serial Adapter mit recht langem Kabel und 4xStecker einfach sauber aufgesteckt (natürlich nach Demontage und wieder zusammenbauen) und zuvor durch ein neues Loch in der Rückwand herausgeführt .. (Zugentlastung im Gehäuse mit mini Kabelbinder ...)
Ich denke so einen Setup braucht man, sonst ist man schon bei kleinen Fehlern blockiert ..
Also ich habe hier den Kernel mit debian (ausgehend von der debian auf der SD-Karte) wunderbar auf einer neuen NSA542 laufen !!
Um hier Reproduzierbarkeit auch für andere hinein zu bekommen, sollten folgende Schritte durchgeführt werden...

1.) debian boot von SD-Karte / USB Stick, wie hier in einem anderen thread beschrieben zum Laufen bringen (ungefährlich, da nichts geflashed wird)
2.) Die SD-Karte / USB Stick auf gpt - Partitionsformat umstellen, so dass der nachfolgende selbst erstellte Kernel diese sicher findet und das bootmedium weitgehend egal ist. Wie das geht habe ich in dem anderen thread beschrieben
3.) Kernel wie hier vorgesehen bauen, aber in den boot - Dateien mit root=/dev/sda2 entsprechend auf gpt und GUUID umstellen (sonst klappt es nicht zuverlässig, da bei mir die HDD's/USB/SD_Karte quasi gleichzeitig erkannt werden, und sich ggf. die Devices ändern (habe 4x HDD bestückt)
4.) Kernel nach eigenen Wünschen entsprechend bauen ...
5.) Debian updaten und Services wie drbd, vblade, aoe, OpenMediaVault entsprechend installieren => have fun .. :D

Ich hatte große Mühen, die OpenMediaVault - ISCSI - Funktion zu aktivieren, da dort das sog. iscsi - target Framework als Paket installiert, und dort einige Abhängigkeiten zum Kernel bestehen, die nicht so einfach hin zu bekommen sind (debian denkt, es gibt 3.16 - Kernel ...)
Als Tipp: Ich erzeuge mit den mdadm - tools meine gewünschten RAID - Level auf händisch erzeugten gpt - Partitionierten HDD's (128 / HDD möglich), so dass ich mir entsprechend
RAID 0 als scratch, RAID 5 als Datengrab, und RAID 10 als workspace erzeuge, und diese ohne lvm dann in OpenMediaVault einbinde um dann
via NFS, ISCSI darauf zugreifen zu können.. Ich hate bislang nur gesehen, das OpenMediaVault sonst immer die gesamten Platten als eine Einheit in
einem RAID Level (also nicht flexibel aufPartitionsebene) greift, es kann aber auch sein, das ich das dort nicht richtig bedient habe ...

Ansonsten kann man sicher auch ein Backup der SD-Karte (32 GB), die hier läuft, bereitstellen ... Nur reicht das eben nicht, da ja der Bootloader
entsprechend der eingerichteten gpt - Bootpartition eingestellt werden muss ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 01:25 
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Enthalten ist jetzt auch das bauen von linux-tools/linux-kbuild-3.2 und linux-latest (meta packages).
Desweiteren habe ich mit combine-alt eine neue Methode erstellt, die sich noch mehr an den Debian-Kernel annähert und die Kernel-Anpassungen noch mehr auf Hardware-relevantes einschränkt.

Beim Bauen sind jetzt folgende Schritte nötig:
Code:
sudo ./build-deps.sh

./build-tools.sh
./install-kbuild.sh

bash combine-alt.sh

./build-linux.sh


Es werden jetzt auch jede Menge Zusatzmodule mitgebaut, so dass man zumindest per USB alles mögliche Nutzen kann, was man anschließt.
Dadurch dauert das Bauen schonmal 2-3 Stunden.
Ich werde mal schauen, ob ich noch eine Option einbaue, wo nur das nötigste gebaut wird. Aber im Moment ist mir wichtiger, dass das Paket möglichst alles drin hat.

PS: Auf der NAS ist es wesentlich einfacher eine feste UUID zu verwenden. Dadurch braucht man die Skripte nicht anpassen. Wie man dem eigenen Image ohne Datenverlust die UUIDs verpassst, habe ich hier schonmal beschrieben. Die UUID muss dann die dort angegebene sein. Als Partition-Label (hier TC_ROOT) kann man auch ein anderes nehmen, aber es muss identisch mit dem Dateisystem-Label sein (Befehl e2label bei ext4).


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Freitag 3. März 2017, 03:16 
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nas540-kernel-build.zip

Ich habe weitere Kernel-Parameter nach den Empfehlungen von/für systemd gesetzt.
Außerdem habe ich mal bei anderen Herstellern geguckt, wer diesen SOC noch verwendet und ob es da auch Kernel-Sourcen zu gibt: Synology DS414j, WD MyCloud (die 1-Bay ohne Kürzel dahinter) und Google Fiber GFSC100/GFRG200 (keine NAS). Den Fix mit den PLL-defines habe ich von Google übernommen.

Zum ersten Mal habe ich jetzt auch eigene kleine Fixes und eine kleine Erweiterung eingebaut, die patches dazu findet man nach Ausführen des kompletten Bauens (alternativ nach dem Schritt combine-alt.sh) unter linux/patches:

Code:
platform/linux_io_h_add_ioport_h.patch
platform/zyxel-nas5xx-gpio-set_led_config.patch
platform/zyxel-nas5xx-gpio-copy_from_user.patch
platform/mspd-comcerto-2000-mac_addr_setup.patch
platform/mspd-fs-splice-copy_to_user.patch
platform/mspd-gpio-c2k-init.patch
platform/zyxel-nas5xx-drive_bays_setup.patch
platform/mspd-jffs2-scan-num_zeros.patch
platform/084-mspd-kernel_linux_3_2_post.patch


Den Original Source Code des Kernel von Firmware V5.20 habe ich von Zyxel bekommen und auch hier abgelegt:
NAS540_520AATB0C0

Im Vergleich von V5.11 zu V5.20 kamen in der arch/arm/mach-comcerto/gpio.c neue Funktionen hinzu und in include/linux/mm.h die Erhöhung der VM_MAX_READAHEAD von 128 auf 512.
Letzteres habe ich derzeit noch nicht übernommen.

Zum Bauen kann man jetzt alle Schritte automatisch durchlaufen lassen:
Code:
bash build-nas5xx.sh


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Dienstag 21. März 2017, 07:16 
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Beiträge: 122
Top, wann kommt das neue Build-Skript von Dir? ;)

_________________
Zyxel NAS540 V5.20(AATB.0)C0_20161121


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juni 2017, 01:08 
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Beiträge: 60
Aktuelle Build-Skripts:
nas540-kernel-build.zip

Neue Patches:
mspd-mm-larger-stack-guard-gap-between-vmas.patch (weicht minimal vom Debian 7 patch mm-larger-stack-guard-gap-between-vmas.patch ab)
linux-3.2_cgroup_add_xattr.patch (für neuere systemd-Versionen z.B. in Debian 9)

linux-3.2_gcc6.patch
Kompilieren mit gcc-6 geht jetzt, der Kernel der daraus entsteht bootet aber nicht. Da fehlt wohl noch eine Anpassung.
Derzeit nehme ich daher für den Kernel auch auf Debian 9 noch den gcc-4.9 (geht mit den .deb-Paketen von Debian 8 ).

Weitere kleine Fixes (teilweise aus neueren Kernel-Versionen übernommen)
Code:
platform/linux-3.2_return_address.patch
platform/linux-3.2_drivers-staging-rtl8712-ieee80211.patch
platform/linux-3.2_ip6_tnl_4rd.patch
platform/linux-3.2_rc.patch
platform/linux-3.2_ubifs-no-date-time.patch
platform/zyxel-nas5xx-pfe-fixes.patch
platform/zyxel-nas5xx-eeprom-fixes.patch
platform/zyxel-nas5xx-gpio-led_all_red_on.patch
platform/zyxel-nas5xx-ocf-fixes.patch
platform/zyxel-nas5xx-otg-fixes.patch
platform/zyxel-nas5xx-vwd-fixes.patch
platform/084-mspd-kernel_linux_3_2_post.patch


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Samstag 2. September 2017, 08:35 
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Ich habe jetzt den Kernel auch mal gebaut, wie im Beitrag vom 5.2.17 angegeben. Grund war, dass ich im Log einige Meldungen gesehen habe "SO_REUSEPORT failed: Protocol not available" und zwar bei AVAHI und smbd. Daher habe ich den Patch von Kernel 3.9 genommen und etwas angepasst:
https://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/torvalds/linux.git/commit/?id=c617f398edd4db2b8567a28e899a88f8f574798d

Meine NAS520 läuft unter Debian 9, aber ich hatte ein paar kleine Schwierigkeiten beim Bauen

1. Das Image heißt jetzt linux-image-3.2.89_3.2.89-20170224-nas5xx_armhf.deb statt linux-image-3.2.0-4-nas5xx_3.2.89_armhf.deb wie bei scp. uname -r meldet auch 3.2.89. Dadurch findet das Script install-linux.sh dann die passenden linux-headers-3.2.89-common nicht.
2. dkms für iscsitarget bricht auch mit Fehlermeldung ab. iscsitarget wird in Stretch ohnehin nicht mehr unterstützt, könnte also entfernt werden und ich brauche es auch nicht. Wenn man manuell die Patches anwendet: compat-3.9, compat-3.6, compat-3.5, compat-3.2-3.4 und compat-2.6.39-3.2 lässt sich das Modul mit dkms bauen.
3. Mit dem Kernel wurde nicht die erforderlichen Module für iptables gebaut. Ich habe dann die originale ".config" von scp nach "config" im Verzeichnis mit den Scripten kopiert und habe so eine .config erhalten mit der alles gebaut wird. Bessere Lösung wäre wahrscheinlich, im Script build-linux.sh eine Zeile zu ergänzen, die die Einstellungen aus linux/debian/config/config mit übernimmt.

Weiterhin habe ich in meiner config auch KEXEC und NETCONSOLE aktiviert. Damit kann man einen Kernel auch mal testen ohne ihn gleich zu flashen. Wäre schön wenn Du scp, die Änderungen auch bei Dir einfließen lassen könntest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 14:50 
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Noch eine Ergänzung: Das Booten eines Kernels über KEXEC hat bis jetzt bei mir noch nicht funktioniert, Grund ist mir nicht bekannt, und ich suche auch nicht weiter, da eich meine Box nicht zum Debuggen wieder aufschrauben will..


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Sonntag 17. September 2017, 12:06 
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Da ich im Log auch noch folgende Fehlermeldung gefunden habe: "systemd[31040]: Failed to make us a subreaper: Invalid argument"
habe ich auch noch den subreaper patch von hier:
https://git.kernel.org/pub/scm/linux/ke ... d25170ec2b
genommen und angepaßt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Montag 9. April 2018, 17:09 
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Anbei die aktualisierte Script-Sammlung um den Kernel 3.2.96 für das NAS selbst kompilieren zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2018, 12:25 
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trupf hat geschrieben:
Anbei die aktualisierte Script-Sammlung um den Kernel 3.2.96 für das NAS selbst kompilieren zu können.


Ich habe die Script-Sammlung im obigen Post noch mal austauschen müssen - war ein Fehler von mir und ich habe jetzt den letzten Stand von SCP für Kernel 3.2.96 als Basis verwendet. Allerdings war anders als er es geschrieben hatte der so_reuseport-Patch von mir nicht mit drin, den habe ich ergänzt. Wenn man alle Module haben will (auch die zusätzlichen für nftables und xttables die ich z.B. benötige) so muss in der Datei "combine-config.sh" noch der Parameter lxcfgfull=true gesetzt werden (statt lxcfgfull=false wie aktuell bei SCP).

Der damit gebaute Kernel läuft bei mir, einschließlich mariadb / mysql (dafür wird der o.g. Patch benötigt!).


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Sonntag 27. Mai 2018, 15:22 
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Beiträge: 35
Hier auch das aktuelle Build-Script für Kernel 3.2.101.
jetzt aktualisiert auf 3.2.102.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 Kernel für NAS540 selber bauen
BeitragVerfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 21:31 
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Hilfesuchender

Registriert: Freitag 16. Dezember 2016, 14:44
Beiträge: 9
Fehlermeldung hat sich erledigt, im dritten Anlauf hat es funktioniert, lief fehlerfrei durch und konnte auch geflasht und gebootet werden.

VIELEN DANK!


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