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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juni 2017, 23:03 
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Hilfesuchender

Registriert: Samstag 24. Oktober 2015, 16:57
Beiträge: 8
Moin,
Habe mich die Tage hier so durchgelesen...bin leider nicht wirklich Linux erfahren :/
Zum ausprobieren wollte ich ein fertiges Image (debian-nas-jessie-17.146-armhf.img) nutzen...
Dieses Image hab ich mit dem Win32DiskImager auf eine 2 GB SD-Karte geschrieben und ins NAS540 gesteckt und gebootet...
Leider bootet immer noch das originale Zyxel BS
Muss ich noch irgendwas beachten (Bsp Kernel aktualisieren)?


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Freitag 16. Juni 2017, 14:46 
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Hilfesuchender

Registriert: Freitag 14. August 2015, 12:25
Beiträge: 7
Hi,

klingt alles sehr vielversprechend hier. Vielen Dank für die Arbeit, scp!

Ich versuche Debian auf USB-Stick bei einem 325v2 zum Laufen zu bekommen.

Hat das schon jemand hinbekommen?

Ich habe das Image debian-nas-jessie-17.031-armel.img heruntergeladen und auf einen USB-Stick kopiert. Dann in USB 1 hinten gesteckt und das 325v2 gebootet. Booten scheint auch soweit funktioniert zu haben.

Ich komme via http aber nicht drauf. Ping funktioniert, ssh nicht, telnet bricht ab mit "FATAL: kernel too old":

Code:
~/Downloads/debian8zyxel $ ssh 192.168.178.30
ssh: connect to host 192.168.178.30 port 22: Connection refused

Code:
~/Downloads/debian8zyxel $ telnet 192.168.178.30
Trying 192.168.178.30...
Connected to 192.168.178.30.
Escape character is '^]'.
Connection closed by foreign host.


Mit Auskommentieren von /debinit.sh und killall telnetd in debroot.sh fliege ich nicht mehr direkt aus telnet raus. Ich kann aber kein debinit irgendwo finden. ls von irgendeinem ordner gibt nur wieder aus "FATAL: kernel too old". Aukommentieren von #${pkd}/debroot.sh und #/bin/sh /tmp/umount-usbkey.sh & bringt mich weiter. chroot klappt dann aber nicht:

Code:
/ # chroot /newroot
FATAL: kernel too old




Das heißt, ich komme nicht darum herum, den Kernel vom Zyxel zu updaten? Oder gibt es mitlerweile eine andere Methode, die die Original-Firmware beibehält?

Jemand mit dem 325v2 hier, der/die noch aktuelle Erfahrungen mitteilen kann?

Wenn Kernel-Update: http://seafile.servator.de/nas/zyxel/bu ... -build.zip oder http://seafile.servator.de/nas/zyxel/ke ... -armel.zip ist korrekt, oder?

Gruß
Moe


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Freitag 16. Juni 2017, 14:53 
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Registriert: Freitag 24. Februar 2012, 20:16
Beiträge: 298
Wohnort: Bayern
hier kannst du nachsehen welcher kernel aktuell ist....
der hier auf der seite soll aktuell sein, du kannst dein image auch selber bauen für die 325 v²
baue es einfach selber auf dem aktuellen stand mit ubuntu :-) ist gar nicht so schwer....

Code:
http://seafile.servator.de/nas/zyxel/kernel/


eine seite zurück kannst dir das aktuelle debian-nas ziehen für ubuntu, und hier auf seite 1 wie du das installierst ist alles schon beschrieben.

_________________
Zyxel NAS 520 mit WD Red und debian-nas-20170628 & linux-image-3.2.89-2-nas5xx-armhf


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Freitag 16. Juni 2017, 17:55 
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Hilfesuchender

Registriert: Freitag 14. August 2015, 12:25
Beiträge: 7
Dachte, das Kernel-too-old-Problem sei unabhängig von der Version des Images.

Dann baue ich das Image mal mit dem aktuellen Skript...

Muss ich in dem build-debian.sh noch "armhf" durch "armel" (für das 325x2) ersetzen? Ich kriege ja im Skript die Auswahl, für welches NAS ich das erstellen will, mit dem 325 als Option. Es wir aber trotzdem ein image mit armhf im Dateinamen erstellt.

Mit dem neu erstellten image debian-nas-jessie-17.167-armhf.img und nach Auskommentieren von /debinit.sh und killall telnetd in debroot.sh komme ich per Telnet rein und bekomme den Segmentation fault:

Code:
~ $ telnet 192.168.178.30
Trying 192.168.178.30...
Connected to 192.168.178.30.
Escape character is '^]'.



BusyBox v1.17.2 (2016-05-02 14:07:13 CST) built-in shell (ash)
Enter 'help' for a list of built-in commands.

/ # ls
Segmentation fault


hat das script (ja, ich habe 325 ausgewählt) nun für armel oder armhf erstellt, wie der name des images suggeriert?

Nach Telnet Login:
Code:
/ # uname -a
Linux (none) 2.6.31.8 #2 Mon May 2 14:31:47 CST 2016 armv5tel GNU/Linux


Ist armv5 = armel?

Beim neu Erstellen mit vorherigem Ersetzen von armhf durch armel in build-debian.sh bekomme ich folgende Fehler:

Code:
[...]
dpkg-query: Paket »linux-headers-armel« ist nicht installiert und es ist keine Information verfügbar
Verwenden Sie dpkg --info (= dpkg-deb --info) zum Untersuchen von Archiven
und dpkg --contents (= dpkg-deb --contents) zum Auflisten ihres Inhalts.
usr/share/openmediavault/engined/rpc/health.inc
usr/share/openmediavault/locale/openmediavault-health.pot
usr/share/openmediavault/locale/de_DE/openmediavault-health.po
usr/share/php/openmediavault/system/health/
usr/share/php/openmediavault/system/health/health.inc
var/www/openmediavault/js/omv/module/admin/dashboard/view/SysHealth.js
var/www/openmediavault/js/omv/module/admin/dashboard/part/SysHealth.js
var/www/openmediavault/js/omv/module/admin/diagnostic/system/Health.js
patching file usr/share/openmediavault/engined/rpc/smart.inc
patching file usr/share/php/openmediavault/system/storage/smartinformation.inc
/home/moe/Downloads/debian-nas-20170526
sed: kann /home/moe/Downloads/debian-nas-20170526/armel/boot/usb_key_func.sh.2 nicht lesen: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
moe@moe-vm:~/Downloads/debian-nas-20170526$ sudo bash -e build-debian.sh


So oder so, ob ich jetzt ein aktuelles Image für das 325 erstellt kriege oder das alte debian-nas-jessie-17.031-armel.img verwende, ist doch relativ unabhängig vom Kernel-too-old-Problem. Wenn ich die vorherigen Beiträge richtig lese, muss ich den Kernel updaten. Wie mache ich das beim 325v2? Das ist mir noch nicht klar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Freitag 16. Juni 2017, 21:59 
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moejoeblue hat geschrieben:
hat das script (ja, ich habe 325 ausgewählt) nun für armel oder armhf erstellt, wie der name des images suggeriert?

Nach Telnet Login:
Code:
/ # uname -a
Linux (none) 2.6.31.8 #2 Mon May 2 14:31:47 CST 2016 armv5tel GNU/Linux


Ist armv5 = armel?

ARMv4t/ARMv5 -> armel
ARMv6/ARMv7 -> armhf

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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Donnerstag 29. Juni 2017, 00:55 
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Beiträge: 59
Update 20170629
- Neuer Kernel auf Basis von Debian 3.2.89-2 und Zyxel 3.2.54 V5.20
- openmediavault 3.0.81
- Fix CVE-2017-1000364 "Stack Clash"
- Weitere kleine Kernel-Fixes
- Kernel für Debian 9 erweitert (cgroup xattr für neueres systemd hinzugefügt)

linux-image-3.2.89-2-nas5xx-armhf.zip

debian-nas-jessie-17.180-armhf.img.gz

debian-nas-20170628.zip

Der neue Kernel funktioniert jetzt auch vollständig mit Debian 9.
Debian 9 selbst läuft stabil. Für Debian 9 gibt es auch openmediavault 4.0, aber das ist noch pre-alpha, wichtige Grundfunktionen funktionieren noch nicht reibungslos.

@moejoeblue
Mit der NSA325 klappt das leider nicht so einfach. Der Original-Kernel den die NSA325 hat ist zu alt für Debian 8 (wie die Fehlermeldung auch sagt), auch mit dem Debian 8 armel Image geht das nicht. Es gibt einen neueren 3.16 und auch einen 4.x Kernel für die NSA325, aber da habe ich keine Hardware zum testen für.
Derzeit unterstütze ich also nur NAS520, NAS540 und NAS542.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Sonntag 2. Juli 2017, 14:12 
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ok schade. danke für die antwort!

werde mir dann vielleicht mal ein nas520 zulegen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Freitag 7. Juli 2017, 13:19 
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Hilfesuchender

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Beiträge: 8
vielen Dank für dieses tolle System. Es läuft bei mir sehr gut. Ich konnte sogar noch einige Dinge aus dem RPI Bereich bei mir probemlos installieren und so die Vermehrung der kleinen Kistchen stoppen. Macht alles das NAS542. Mein einziges Problemchen ist der Update auf die neuen Kernel und SD Card Images. Ich habe derzeit den Kernel und das SD Card Image in den Versionen vom Mai laufen. Wie kann ich den Update am besten durchführen? Ohne Neukonfiguration des Systems (nach SD Card neu beschreiben und Kernel flashen). Beim Update im Mai hatte ich den neuen Kernel geflasht, danach bootete das System aber nicht mehr richtig. Erst nachdem ich auch die SD Karte neu beschrieben hatte ging es wieder. Das System musste ich dann wieder komplett neu konfigurieren und btw LVM war verschossen und musste per Kommandozeile repariert werden. DIe OMV Oberfläche gab da nichts mehr her. Gibt es eine Möglichkeit die Änderungen im System auf der SD Karte im laufenden Betrieb vorzunehmen? Ein kleines Update Skript wäre superschön.


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Samstag 8. Juli 2017, 22:59 
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Hilfesuchender

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Beiträge: 8
Gibt es eine Chance für einen aktuelleren Kernel?

Ich lasse Debian Stretch auf der NAS520 laufen, geht soweit auch. Danke für Eure viele Mühe bisher.

Aber es gibt z.B. bei redis und mariadb Probleme beim Starten:
mariadb.service: Failed at step NO_NEW_PRIVILEGES spawning...
(analog redis)

Man kann das umgehen, in dem im Systemd-Service-File PrivateDevices=false gesetzt wird. Dies scheint ein Sicherheits-Feature zu sein, dass neuere Kernel bieten.

Nach irgendeinem Debian-Update in der Zukunft hilft eine solche relativ einfache Änderung vielleicht nicht mehr...


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Montag 10. Juli 2017, 22:24 
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Beiträge: 647
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trupf hat geschrieben:
Gibt es eine Chance für einen aktuelleren Kernel?

Wenn du was anderes als den LTS v3.2.x Kernel meinst

NEIN !
Schau mal hier
http://www.zyxelforum.de/viewtopic.php?f=207&t=10061
Da habe ich mich ein wenig über die Hardware "ausgelassen" ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Samstag 15. Juli 2017, 19:21 
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Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 17:11
Beiträge: 19
Ich möchte hier insbesondere SCP und eventuellen stillen Helfern im Hintergrund mein Lob und Respekt aussprechen.
Warum?

Als Ergebnis der Mühen von SCP, und der eigenen Zeit (und Nerven :wink: ) erhält man eine NAS unter einer bekannten Linux-Distribution mit aktuellen Sicherheitspatches (Debian 8 aka Jessie), einer ordentlichen NAS-Oberfläche (OpenMediaVault), und ein einfaches Fallback auf die Zyxel-Originalsoftware. Und das bei Erhalt der Daten, ein RAID5 bei mir!
(natürlich mit vorhandenen Backup!)

Wer hier mitliest, und mit sich ringt, dem kann ich nur sagen: es lohnt sich!
Du weisst nichts mit root, ext4, vbox oder img anzufangen? Dann lass es lieber. Oder Zähne zusammenbeißen, im Internet reichlich vorhandene Literatur (bsp. rheinwerk openbook) konsumieren und lernen.

Ausgangsbasis ist ein NAS542 (v5.21), ein Debian9 in einer VirtualBox-VM als Build-System, und ein für kleines Geld angeschaffter dauerfester und schneller USB-Stick Sandisk Extreme 3.0 (wahrscheinlich SLC-Technik, 30 Jahre Garantie).

Einige bei mir aufgetretene Fallstricke möchte ich hier beschreiben.
(evtl. treten beim vom SCP empfohlenen Ubuntu auch einige Probleme nicht auf)

Flash-Speicher:
Und das fängt bei dem USB-Stick an, denn darauf läuft nachher das Betriebssystem.
Zum Herumtesten ist eine SD-Karte oder Billigstick ok. Wer das ernsthaft benutzen will, sollte sich das anschaffen. Der o.g. Stick ist ausgelaufen und günstig im Handel (Nachfolger ist der 3.1).

Fertig-Image von SCP oder selbst bauen:
Mal zum Schauen ideal. Benötigt wird das Windows Programm Win32DiskImager, ein Flash-Speicher (SD-Karte oder USB-Stick) mit 2GB und hier aus dem Thread die letzte Datei "debian-nas-jessie-xx.xxx-armhf.img" von SCP.
Der damit erzeugte Flash-Speicher ist bootfähig, von Win sieht man nur TC_Boot, unter Linux gibt es noch TC_Root.

Debian-NAS und OMV booten:
NAS herunterfahren, Flashspeicher einstecken, wieder hochfahren, und unter http://192.x.y.z sollte sich OpenMediaVault zeigen (x.y.z = Eure bisherige NAS-IP).
Zugang ist admin und Kennwort openmediavault
Kann im OMV geändert werden.

Fallback Zyxel-Software booten:
NAS herunterfahren, Flashspeicher raus, Einschalten... thats it!

Exkurs Image selbst bauen:
Meine Netzwerk-Konfig ist nicht alltäglich und auch nicht im Subnet 192.xxx, also hatte ich mit dem Fertigimage von SCP auftretende DNS-Probleme und wollte schon fast aufgeben, da die NAS einfach nicht ins Netz kam, keine Aktualisierungen fand, ja nicht einmal "ping http://www.google.de" klappte...
Irgendwie ist im Fertigimage die Netzwerkkonfig enthalten, die beim Bau verwandt wurde.
Selbstbau ist jedoch nicht so schwierig. Ziel ist eine eigene debian-nas-jessie-xx.xxx-armhf.img
Kurz und knapp:
In Virtualbox ein Linux installieren (why not Debian9?), Internet-Verbindung muss laufen
Von SCP das letzte Build.Script verwenden und als root bsp in /home auspacken, aktuell debian-nas-20170628.zip
Dort dann als root starten: build-debian.sh
Warten... das dauert. Unter ./image ist dann die eigene debian-nas-jessie-xx.xxx-armhf.img, die dann mit Win32DiskImage oder auch von Linux aus geschrieben werden kann (sdd ist hier der leere Flash-Speicher als Ziel), und ja, das Fragezeichen ist wichtig:
umount /dev/sdd?
gunzip -c images/debian-nas-jessie-17.186-armhf.img.gz | dd of=/dev/sdd bs=8M
Ende Exkurs

root-Zugang setzen:
Via SSH-Konsole (Putty) sich mit "admin" einloggen, dann neues root-Kennwort setzen mit
sudo passwd root
(kann m.E. entfallen, falls das Image selbst gebaut wird, dort wird es abgefragt)

Internet-Zugang testen:
Als root mal die sogenannte Paketverwaltung ausführen, da sollte einiges passieren:
apt update
Für die Bequemen funktioniert alternativ natürlich auch in OMV unter Aktualisierungsverwaltung: Prüfen

Haken OMV-Aktualisierungen:
Unter diesen Punkt werden Debian Updates UND OMV-Updates eingespielt.
Nach OMV-Updates (aktuell 3.0.84) ist augenscheinlich jedoch notwendig, unter root zu patchen, sonst kommt es zu Fehlfunktionen und eigenartigen Phänomenen. Bei mir waren mal die Benutzer weg. Also in der Shell als root nach einen OMV-Update immer ausführen, und am Besten reboot:
dru-omv-patch
Vielleicht kann das ja SCP aufklären.

Arbeiten in der Shell mit MidnightCommander und rcconf:
Mit diesen Hilfsprogramm geht vieles einfach von der Hand, und wer den Norton Commander unter DOS kennt ist im Vorteil. Mit rcconf kann man einfach Systemdienste an- und ausschalten.
Installieren mit:
apt install mc
apt install rcconf
Aufrufen mit: mc und rcconf

Dienste openmediavault... :
Eigenartigerweise waren bei mir drei Dienste openmediavault nicht eingeschaltet. Ob nun notwendig oder nicht, mit rcconf ist das schnell gemacht. Genauso ein Neustart in der Shell mit: reboot

Systemname, Shares, Benutzer und Gruppen in OMV anlegen:
Ich empfehle, die ganzen Einstellungen 1:1 wie unter der Zyxel-Software zu machen. Vorteil ist: egal welches System, Debian oder Zyxel, alles läuft wie vorher. Leider manuell, der Aufwand ist meist vertretbar.
Unter OMV sind die Festplatten unter /media eingebunden, nicht unter /i-data wie bei Zyxel. Ein Blich unter "Dateisysteme" gibt hier Klarheit.

Festplatten-Spindown:
In OMV konnte ich einstellen, was ich wollte... nichts klappte. Da die NAS ein Backup- und Medienhafen mit sporadischer Nutzung sein soll, ein wichtiger Punkt. Lösung:
in OMV alles unter "Reale Festplatten - bearbeiten" ausgeschaltet lassen.
Mit rcconf den Dienst hdparm aktivieren.
Mit MC unter /etc/hdparm.conf manuell für jede Festplatte einstellen, funktioniert bei mir für Seagate und Toshiba einwandfrei. Schreibcache natürlich für Mutige, reboot nicht vergessen. 242 ist übrigens 60min, 241=30min, 243=90min usw...
/dev/sda {
spindown_time = 242
write_cache = on
}

Hardware-Uhr:
Trotz in OMV unter Datum/Uhrzeit eingestellten NTP-Server (bei 99% der Nutzer sicherlich fritz.box) funktionierte die Uhrzeit und die Hardware-Uhr nicht, und ging immer ca. 30min nach. Mit MC unter /etc/ntp.conf ändern und die Localeinträge 172.xxx mit "#" auskommentieren, dann reboot:
#server 127.127.1.0 # Local clock
#fudge 127.127.1.0 stratum 12
server fritz.box iburst

OMV-Extras: Flashmemory
Das sind die Erweiterungen von OpenMediaVault. Hier sind beispielsweise die DLNA-Medienserver Plex und MiniDLNA zu finden. Installation über OMV - Erweiterungen.
Seitens OMV wird bei einen System auf Flashspeicher *dringend* zu der Erweiterung openmediavault-flashmemory geraten, welche die Schreibzugriffe auf den Flashspeicher reduziert. Diese anklicken und installieren, erscheint dann unter dem Punkt Datenspeicher, Einzustellen ist nichts. Vielleicht als Anregung an SCP, das gleich mitzuliefern wenn es machbar ist.

Lüfter-Steuerung:
Der Zyxel-Lüfter ist mit der Zyxel-Software recht laut. In OMV exrtrem leise, da dort nur 600 Umdrehungen, und die Drehzahl wird auch nicht geregelt. Mit drei HDD im System fahre ich 800 U/min, eingestellt unter OMV als "geplante Aufgabe" bei Neustart, zweiten Wert hinten zwischen 500 bis FB0 verändern, 500 dreht am schnellsten:
mmiotool -w 0x9045802C 0x00000D60

OMV Systeminformationen und Überwachung:
Die Temperaturen, Systemlast und vieles Anderes kann man sich ein paar Tage unter den Systeminformationen anzeigen lassen.
Danach unter System - Überwachung ausschalten, da es Leistung kostet.


Das Ganze läuft jetzt schon seit Tagen stabil. Soweit so Gut.
Ich hoffe, das Projekt bleibt am Leben, und meine Zeilen helfen etwas dabei.

Verschwiegen werden sollen zwei Punkte jedoch nicht.

Die Leistung ist schlechter als unter Zyxel, hier ca. 20MB/sec weniger, d.h. nur etwa 80MB/sec. bei SMB

Ferner habe ich als Backup eine 4TB USB3.0 Festplatte unter NTFS in einer Partition. Die bekomme ich unter Debian-NAS aktuell nicht sauber ohne Schreib/Lesefehler gemountet, unter Zyxel 5.21 oder Debian9 ohne Probleme.
Umformatieren möchte ich nicht, ergo das aktuelle gelegentliche Backup nach via Fallback-System Zyxel... :lol: nunja.
Wenn jemand eine Idee hat, kurze PM, dann schicke ich die bisherigen Details.

Hoffentlich wird Jessie noch lange supportet, oder OMV und SCP bringen das unter Stretch zum Laufen... :wink:
In diesen Sinne schöne Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 09:03 
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interessiertes Mitglied

Registriert: Mittwoch 1. Januar 2014, 17:37
Beiträge: 178
Danke DocBrown für den prima Beitrag!
Ich habe genau die gleichen Anforderungen wie du und mich bisher gescheut, da alles eigentlich funktioniert und die Kiste auch nicht ins Internet muss. Allerdings konnte der Support meine Speed-Probleme mit Samba (~35-40 MB/s lesend) nicht lösen und nun denke ich darüber nach. Kannst du zur Performance der HDDs was sagen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 07:53 
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Registriert: Freitag 15. August 2014, 14:40
Beiträge: 45
Hi @here,
ich verfolge diesen Thread als Leid geplagter NAS542 Besitzer nun schon eine ganze Weile.

Zuerst mal das Wichtigste:
:respekt: GEILE ARBEIT ! :respekt:

Ich maße mir mal an das Beurteilen zu können,
da ich selbst Hauptberuflich ne ganze Horde an Debian Maschinen administriere.

Wieviel arbeit und liebe zum Detail in solchen Projekten steckt,
ist für "Ottonormaluser" in den meisten Fällen kaum nachvollziehbar.

Falls Hilfe erforderlich sein sollte,
möchte ich die hiermit gerne anbieten !

Frage:
Hat sich eigentlich einer von euch mal die Mühe gemacht und die NFS Server Performance verglichen ?

Hintergrund der Frage:
Ich habe 8 Raspis, die per NFS an das Teil angebunden sind. Und die NFS Performance vom NAS542 mit der Stock Firmware ist schlicht und ergreifend eine Katastrophe. Ich bin für NFS mitlerweile wieder zurück zum NSA325v2. Da war se in Ordnung.

BTW: Mit der Stock Firmware schiebt das NAS542 auch eine Dauerload von 1. Kann das jemand mit diesem Debian Release bitte mal gegenchecken ?

Liebe Grüße,
Dierk.

PS: Evtl würde sich als Admin Oberfläche statt OMV auch noch Webmin (www.webmin.com) anbieten......


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 16:37 
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Registriert: Dienstag 6. Dezember 2016, 18:53
Beiträge: 27
dingsundbums hat geschrieben:
Frage:
Hat sich eigentlich einer von euch mal die Mühe gemacht und die NFS Server Performance verglichen ?

Hintergrund der Frage:
Ich habe 8 Raspis, die per NFS an das Teil angebunden sind. Und die NFS Performance vom NAS542 mit der Stock Firmware ist schlicht und ergreifend eine Katastrophe. Ich bin für NFS mitlerweile wieder zurück zum NSA325v2. Da war se in Ordnung.
NSA542 only 1xGbit NIC connected, 4 x 1 TB physical Disks (each about 120 Mbyte/sec), RAID 10 (4-Partitions, one on each disk) OMV 3.0.83 (Erasmus),
mounted via NFS 1x GBit NIC on linux (i5,6600K,OpenSuSE, Kernel 4.9.36 x86_64)
=> time dd if=knoppix_dir.sqfs of=/dev/null bs=1024k
3645+1 Datensätze ein
3645+1 Datensätze aus
3822088192 bytes (3,8 GB, 3,6 GiB) copied, 43,7098 s, 87,4 MB/s

real 0m43.720s
user 0m0.000s
sys 0m0.853s

Have fun :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Debian 8 auf USB-Stick oder SD-Karte
BeitragVerfasst: Samstag 22. Juli 2017, 09:41 
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Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 17:11
Beiträge: 19
Hi,

Zu dem, was DingsundBums schreibt, ist wenig hinzuzufügen.
Mit meinen Erfahrungen versuche ich ebenfalls, dieses hochinteressante Community-Projekt etwas zu unterstützen.
Nur wurde Linux/Debian beruflich nicht benötigt, entsprechend bin ich kein Linux-Spezi.

Das System läuft stabil seit mehreren Wochen.
Und das, obwohl am System herumprobiert, und einige Pakete aus der riesigen Auswahl an Debian-Software installiert und ausprobiert wurden.

@dingsundbums:
Glücklicherweise hat Dir bo911 schon geantwortet, NFS nutze ich nicht.

@Kypck:
Mit Debian 8.8, OMV 3.0.84 und einer NAS542 mit 3x 1TB 2,5"(!) HDD im Raid5 und Gigabit-LAN komme ich hier netto mit Kopieren einer großen Datei auf eine SMB-Performance von
schreiben: 43MB/sec
Lesen: 95MB/sec

Das sind ca. 10-15MB/sec weniger als mit der Zyxel v5.21 bei identischer Konfig (Stick raus ;-) ), da macht die Zyxel-Software etwa 110MB/sec. Darauf kommen wir gleich.
2,5" übrigens wegen Lärm und einer hoffentlich besseren Start/Stop Lebensdauer... preislich macht das in den "kleineren" Kapazitäten nicht viel aus, die Leistung ist sicherlich etwas schlechter.


Zu meinen Restproblemen, vielleicht hat einer eine Idee.

4TB externe USB3 Harddisk

Fehler: meldet E/A-Fehler

Umfeld:
4TB als NTFS-Partition
Identische HD läuft einwandfrei und ohne irgendwelche Änderungen unter Zyxel v5.21, Debian v9 64Bit in VM und natürlich Win10

bisherige Erkenntnisse:
Die Einbindung und Erkennung in dmesg ist unter Debian und Zyxel identisch.
Die Festplatte kann gemountet werden. Unter Zyxel als Filesystem tntfs, unter Debian als ntfs/ntfs-3g und damit als fuseblk.
Unter Debian liefert ein Zugriff einen E/A-Fehler, OMV wird ziemlich zickig.

Vermutung:
Zyxel verwendet ein lizensiertes Tuxera Filesystem (tntfs), welches auch die bessere Geschwindigkeit erklärt, und welches eben auf 32Bit-Systemen mit Kapazitäten >2TB klarkommt.
Jede Menge gesucht, aber keine Lösung bisher. Das Filesystem scheint kommerziell zu sein, entsprechend nicht in der Debian-Paketverwaltung verfügbar.

Quelldateien:

Debian mount:
Code:
/dev/sde1 on /media/dev-sde1 type fuseblk (rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=0,group_id=0,allow_other,blksize=4096)

Zyxel mount
Code:
/dev/sdd1 on /e-data/cbdfb4ab3c211ecc2aecff0b9d2ce9ef type tntfs (rw,iostreaming,fmask=000,dmask=000,umask=000,uid=99,nls=utf8)


Dienst udev läuft nicht

Hier war der Gedanke, den Festplatten-Powermanagment-Modus oirdentlich in eine Regel zu packen, da die Kernel-Nummerierung je nach Neustart den USB-Stick meist als /dev/sdc, manchmal aber als /dev/sda benennt.

Die Regel ist korrekt, läuft aber nicht, weil:
Code:
root@space:~# service udev restart
udev requires devtmpfs support, not started ... failed!
 failed!


Workaround:
hdparm.conf einfach für alle "Festplatten" /dev/sd? konfiguriert, inklusive dem USB-Stick.


NEUES
Die Einstellung bzw. Auskommentieren des Timeservers in der ntp.conf wurde bei mir nach einen OMV-Update zurückgesetzt. Ferner war der Timeserver in OMV wieder aus.
Die Datei wird nach jeder Änderung hier neu geschrieben, und muss dann aktuell angepasst werden.
Gibt es hier eine dauerhafte Lösung, entweder die Einstellungen "127.127.1.0" unter server und fudge zu unterdrücken, oder diese ordentlich zum Laufen zu bringen?

Code:
# /etc/ntp.conf, configuration for ntpd; see ntp.conf(5) for help

driftfile /var/lib/ntp/ntp.drift

# Disable the panic feature.
tinker panic 0

statistics loopstats peerstats clockstats
filegen loopstats file loopstats type day enable
filegen peerstats file peerstats type day enable
filegen clockstats file clockstats type day enable

#server 127.127.1.0 # Local clock
#fudge 127.127.1.0 stratum 12
server fritz.box iburst

# By default, exchange time with everybody, but do not allow configuration.
restrict -4 default kod notrap nomodify nopeer noquery
restrict -6 default kod notrap nomodify nopeer noquery

# Local users may interrogate the ntp server more closely.
restrict 127.0.0.1



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